Hunde und Menschen - eine spezielle Beziehung

Seit ca 12000 Jahren stehen Hunde in einer speziellen Beziehung zum Menschen. 

Das der Hund ursprünglich vom Wolf abstammt, weiß inzwischen fast jeder. Schon in der Steinzeit merkten unsere Vorfahren, dass sich junge Wölfe schnell sozialisierten wenn eine dauerhafte Bevölkerung entstand. Anfangs nutzte man die Tiere zur Verfolgung und Jagd. Später wurden sie immer häufiger für nützliche Zwecke eingesetzt. Dann begann man damit, die Tiere nach seiner Wohlgesonnenheit zu selektieren und anschließend auf körperliche- und Verhaltenseigenschaften zu züchten. Die Zuchtaktivitäten wurden stark vorangetrieben, sodass schon zur Zeit des Römischen Reiches die meisten der heute vorhandenen allgemeinen Hunderassen erkennbar waren.

Durch Wissenschaft und Forschung weiß man heute, das dass Verhalten eines Hundes dem eines nicht erwachsen gewordenem Wolfes entspricht. In Menschenjahren umgerechnet ist es einem Kind, dessen Entwicklung im Alter von 11 Jahren stehen geblieben ist, gleichzusetzen. 

In Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern der Welt ist der Hund mehr als nur der Begleiter des Menschen. Er ist ein Freund, ein Familienmitglied geworden. Daraus resultieren Missverständnisse, die es zu beseitigen gilt. Ein besseres Miteinander, gerade auch für Menschen, die einem Hund eher ängstlich gegenüberstehen, ist sehr wichtig. Dies kann nur durch umfassende Aufklärung geschehen.